Rheinhafen Kehl

Der Rheinhafen Kehl liegt an der leistungsfähigsten Wasserstraße Europas, in unmittelbarer Nachbarschaft zur französischen Metropole Straßburg und im Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege für den internationalen Warenaustausch. Er bietet eine perfekte Infrastruktur und alle Vorteile eines modernen Binnenhafens.

Das Hafengebiet umfasst 320 ha mit 3 Hafenbecken und 12 km Uferlänge, 42 km Gleise und 16 km Straßen.

Rheinhafen Kehl

Das Transportvolumen im Rheinhafen Kehl bleibt weiterhin konstant. In 2016 lag der wasserseitige Güterumschlag mit 4.069.615 Tonnen erneut über der 4-Millionen-Tonnen-Marke. Bei dem Eisenbahngüterverkehr lagen wir mit 2.515.930 Tonnen knapp unter dem bisherigen Rekordergebnis, auf den Gleisen wurden geschätzte 3 Mio. Tonnen per Lkw umgeschlagen. Mit seiner wasserseitigen Umschlagleistung rangiert der Rheinhafen Kehl unter den über 100 öffentlichen Binnenhäfen Deutschlands in 2015 auf Platz sieben, in Baden-Württemberg nach Mannheim, Ludwigshafen und Karlsruhe auf Rang vier; beim bahnseitigen Güterumschlag nimmt der Hafen Kehl deutschlandweit  den fünften Platz und bei den Oberrheinhäfen mit Abstand den ersten Rang ein.

Bevorzugter Industriestandort

Der Rheinhafen Kehl ist auch bevorzugter Industriestandort in der Region Südlicher Oberrhein. In circa 120 Betrieben werden knapp 4.400 Personen beschäftigt. Baustahlprodukte der Badischen Stahlwerke haben in ganz Europa einen guten Namen und hochwertiges Thermo- und Dekorpapier wird hier vom Weltmarktführer Koehler produziert. Der im Rheinhafen Kehl ansässige Wohnmobilhersteller Bürstner ist in der gesamten Freizeitbranche ein Begriff. RMA, ein Systemanbieter in der Gasversorgung, produziert Armaturen und Pipeline-Equipment, die Optronis GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt Streak-Kameras sowie Hochgeschwindigkeits-Videokameras. Bekannt sind ebenso die Produkte der Raiffeisen-Gruppe, der Maschinenbauer Presstec und Presstrade sowie der Floragard-Gruppe. Gut aufgestellt sind mehrere hoch leistungsfähige Speditionsbetriebe, die ebenfalls ihr Know-how einbringen. Auch die Firma Herrenknecht, Technologie- und Marktführer im maschinellen Tunnelvortrieb, nutzt die Vorzüge des Rheinhafens Kehl. Ferner haben die beiden Rohstoffverwertungsbetriebe Amend und Leber den Rheinhafen Kehl als Standort favorisiert. Außerdem ist das Baustoffwerk Uhl ansässig und schlägt Sand, Kies sowie Edelsplitt um.

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